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Sonntag 22. Juni

13:00–14:00 Uhr
Reporterinnen erzählen

Bernisches Historisches Museum
Platz sichern: e-guma.ch

Mexiko

Gast: Paula Mónaco Felipe
Moderation: Patricia Islas
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Die Verschwundenen aus Veracruz

In Mexiko verschwinden mehr Journalisten als irgendwo sonst auf der Welt. Insbesondere diejenigen, die über Drogenkartelle berichten, sind in ständiger Gefahr, werden bedroht, eingeschüchtert, entführt und in vielen Fällen brutal ermordet. Die Jahre zwischen 2010 und 2016 waren im Bundesstaat Veracruz besonders tödlich. In diesem Zeitraum verloren mindestens 17 Journalisten auf Befehl des organisierten Verbrechens ihr Leben. Dabei tragen Polizei und Eigentümer der Medien eine Mitverantwortung: In einigen Fällen sind die Mörder bekannt, bewegen sich aber trotzdem weiter auf freiem Fuss. Für viele Journalisten ist Schweigen dennoch keine Option.

Sprachen: Spanisch und Deutsch

Paula Mónaco Felipe ist eine freiberufliche Reporterin und hat unter anderem in The New York Times, BBC Mundo, Gatopardo und La Jornada veröffentlicht. Zuvor war sie Mexiko-Korrespondentin für teleSUR. Sie ist Autorin des Buches «Ayotzinapa, horas eternas» und Mitautorin von fünf weiteren Büchern, darunter «Ya no somos las mismas». Ausserdem ist sie in der Recherche und Produktion für Filme tätig.

Patricia Islas ist Leiterin der Spanischen Redaktion von SWI swissinfo.ch. Zuvor war sie beim Schweizer Radio International, der Vorgängerorganisation von SWI swissinfo.ch, tätig. Ursprünglich war sie investigative Journalistin und TV-Reporterin in Mexiko. Sie ist Mitglied der Beats Bundespolitik und Demokratie. 

SWI swissinfo.ch ist der zehnsprachige Online-Dienst der SRG für das internationale, an der Schweiz interessierte Publikum.

Nominiert für den True Story Award:
Paula Mónaco Felipe
Why are journalists killed in Mexico?
Veracruz de los silencios