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Demokratie-Bar
Die Macht der Narrative in Südosteuropa
Narrative sind gut. Grundsätzlich. Für eine Familie, eine Gruppe, eine Nation. Doch zunehmend werden zersetzende Narrative eingesetzt, auch als Teil der hybriden Kriegsführung, wie das Beispiel Russland zeigt. Christoph Plate hat sich viele Jahre mit Narrativen befasst, in Deutschland, der Schweiz, in Afrika, im Nahen Osten und in Südosteuropa. Er meint, an ihrem Umgang mit Narrativen zeigt sich die Verfasstheit einer Gesellschaft. Und wer seine Narrative beherrscht ist resilient für die Zukunft.
Christoph Plate leitet das Medienprogramm der Konrad-Adenauer-Stiftung für Südosteuropa. Er hat 30 Jahre in verschiedenen Funktionen u.a. für Der Spiegel, NZZ am Sonntag und die Schwäbische Zeitung gearbeitet, vor allem in Afrika und dem Nahen Osten. Plate ist Mitglied im Juryteam des True Story Award.
